... es ist wieder The(ater)zeit

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Die Projektarbeit

Wie lautet das Rezept für eine starke Theaterinszenierung? Ganz einfach: Man nehme einen bekannten Stoff - - in diesem Sinne von Lope de Vega- oder seinerzeit - William Shakespeare - würze ihn mit jungen, hungrigen Nachwuchskünstlern aus Schleswig Holstein und dem ganzen Bundesgebiet (im Alter von vierzehn bis fünfundzwanzig Jahren), -- nehme die Hilfe einer erfahrenen Regisseurin (Gunhild Walter) hinzu, -- erarbeitete den Text an unglaublich zwölf (12) kurzen Tagen, -- exzerziere die erste öffentliche Probe nach neun (9)Tagen, --engagiere ein kompetentes Technikteam nebst Helfer und Helfershelfer, -- finde eine nette Location und präsentiere den Stoff einem beeindruckten Publikum.

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Theatermacherin und -Regisseurin

Gunhild Walter

Jahrgang 1957 / Hildesheim

Sie hat ordentlich die Schulbank gedrückt, die Hörsäle besucht und Diplomarbeiten geschrieben.Sie ist eine Vollbluttheatermacherin, die Schauspiel aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erlebte, lebte, erforschte und lebt.

Den Stoff aus dem die Träume kamen, fand sie nicht nur in den Schulen und Hörsälen.

Sie lernte unter anderem bei : Keith Johnstone, Monsjik Leschik, John Martin, Hannes Kühl, Martin Mahn, Günther Windau, Roger Sell, Harald Mayer, Jürgen Müller-Othzen etc.,
und erlebte die Geburtsjahre des freien Theaters hautnah mit unter anderem in Berlin und bei internationalen Theater- und Regietreffen im Norddeutschen Angeln, wo legendäre Werkstattfestivals Ende der siebziger Jahre statt fanden und sich Schauspiel in seinem Selbstverständnis neu erschuf: Die Geburtsstunde des so genannten freien Theaters, das sich unter anderem in den Achtzigern als Postmoderne in die großen staatlichen Häuser hinein spielte. Als eine der ersten Agenturen managte sie freie Theatergruppen. Sie gehörte dem Brandungstheater in Berlin an. Sie arbeitete in der Schweiz mit dem Medium der Schauspielkunst erfolgreich mit Drogenabhängigen in therapeutischen Einrichtungen und begann hier eine eigenständige ganzheitliche Schauspielpädagogik zu entwickeln.

Gunhild Walter zog sich in den neunziger Jahren aus dem städtischen Kulturleben zurück, um sich ganz der Fortentwicklung einer Methode der Vermittlung von Schauspielkunst zu widmen, die den Menschen als Spieler in seiner Individualität, seinen inneren Bildern, in den Vordergrund stellt und auf einem Menschenbild fußt, in dem die spirituelle oder geistige Natur des Menschen nicht verleugnet wird.

Begleitet wurde dieser Prozess von einer intensiven Recherche im Bereich der: Psychologie , Anatomie. Pädagogik, Physik, Politik, Grenzwissenschaften, systemischer Therapie, Gestaltarbeit, poetischer Literatur etc.
Heute leitet sie eine Kinder und Jugendtheaterschule, projektiert und leitet viele Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, arbeitet mit dem Jugendtheaterensemble „Theater zwischen den Welten.

Bühnenbild / Kostüme

Jenny Barthold

Jahrgang 1976 / Dresden

Abschluss als Dipl.-Ing. (FH) Architektur

Seit 2006 freischaffend im Bereich Architektur und Innenarchitektur tätig

Parallel dazu seit 2002 zunehmend im Bereich Bühnen- und Kostümbild für verschiedene freie Theatergruppen in Sachsen und Schleswig-Holstein tätig.

Musik

Christian Gayed

eroberte sich die Welt der Musik überwiegend über und durch den Kontrabass. Als leidenschaftlicher Orchestermusiker fesselte ihn früh das Dirigieren, das er parallel zu einem Schulmusikstudium privat erlernte. Quasi von Anfang interessierte er sich als Musiker auch für improvisierte Musik – neben der regelmäßigen Mitwirkung in verschiedenen Jazzformationen beschäftigte er sich vor allem auch mit freier Improvisation, auch z.B. im Zusammenhang mit Lesungen.

Seit einigen Jahren schreibt er eigene Musik, zum Teil im Auftrag. Daneben beschäftigen ihn als Mitarbeiter der Rendsburger Musikschule auch Kompositionsprojekte mit Schülern.

Er leitet u.a. die norddeutsche sinfonietta (Orchesterwerkstatt für SH) und lebt als freischaffender Komponist, Dirigent, Kontrabassist und Familienvater in Rendsburg.

Regieassistenz

Jens Bluhm

1986 in Flensburg. Einstieg in die Theater Arbeit über die LAG Spiel Schleswig-Holstein „auf dem Scheersberg“ bei Gunhild Walter. Seit 2008 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Er assistierte bei Heiner Müllers »Hamletmaschine« (Regie: Saskia Hölbling) und realisierte Szenenstudien zu Ibsens »Gespenster«, Horváths »Geschichten aus dem Wiener Wald«, Eric-Emmanuel Schmitts »Kleine Eheverbrechen« sowie eine Regiearbeit zu Yasmina Rezas »Der Mann des Zufalls« und sein Vordiplom zu Georg Büchners »Leonce und Lena«.

Öffentlichkeitsarbeit - Logistik

Svenja Käshammer

Hat 5 Jahre lang als Schauspielerin am Sommertheaterprojekt teilgenommen. Zeit genug, um jegliche Abläufe und Organisationsprozesse kennen zu lernen. Dieses Jahr wird sie nicht nur spielen, sondern übernimmt auch die Logistik (für die Tourwoche.)

Technik (Licht - Ton - Einspielungen )

Tobias Omernik
Jahrgang 1987/Preetz

Seit 2000, Teilnahme an vielen Theaterprojekten der LAG-Spiel, ausserdem tätig als Techniker in verschiedenen Theaterprojekten.

Abitur 2006, Zivildienst 2006/2007, Abschluss als Bachelor of Engineering in Multimediatechnik, 2011

Seit 2011 Studium in Multimedia Engineering zum Master